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Irvine Welsh, der Autor des Kultbuches
“Trainspotting“, stammt genau wie die “Bay City Rollers“ aus Edinburgh. Im
Vorwort dieses Buches prophezeit er der in den siebziger Jahren irrsinnig
erfolgreichen Boygroup ein ähnliches Comeback wie es “ABBA“ schon eine ganze Weile feiert. Da
könnte was dran sein, den im Film “Tatsächlich Liebe“ erklingt
“Bye Bye Baby“ auf einer Beerdigung. Dieser möglicherweise größte Hit der
BCR, dient aber in der nächsten Szene auch gleich noch dazu den
möglicherweise “schlechtesten Discjockey der Welt“ zu identifizieren..
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Diese Zwiespältigkeit zwischen dem großen Erfolg der
BCR und dem sehr schlechten Image der Band klingt auch immer wieder in der
Autobiographie von Les McKeown an. Dieser war von 1973 bis 1978 Leadsänger
der Band und an zahlreichen Wiederbelebungsversuchen – aktuell unter dem
Namen “Les McKeown´s Legendary Bay City Rollers“ – beteiligt. Nach McKeowns
Schilderung stand die Band während ihrer großen Erfolge unter der Fuchtel
eines rücksichtslosen Managers, der die Mitglieder als enthaltsame
Milchtrinker vermarkten wollte und
davon abhielt sich mit den zahllosen Groupies einzulassen.
McKeown hat erst sehr viel später seine
Bandmitglieder wirklich (im Guten wie im Bösen) kennen gelernt und vom
großen Erfolg, der sich durchaus mit der Beatlemania vergleichen lässt,
keine gewaltigen finanziellen Vorteile gehabt. Sonst hätte er es sicher
nicht nötig gehabt sich von Dieter Bohlen
produzieren zu lassen oder dieses Buch zu schreiben. Abgesehen von einigen
wenigen Passagen in denen McKeown unbedingt noch einige Giftspritzen
absondern muss, hat hier jemand durchaus nachvollziehbar die Vor- und
Nachteile einer Boygroup-Weltkarriere abgewogen.
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