Ein alter Mann in den pakistanischen Bergen hat prophezeit, das die “Türme in Washington, London und Berlin in Finsternis versinken“ werden. Kurz darauf fallen tatsächlich Flugzeuge vom Himmel und fast alle Räder der westlichen Zivilisation stehen still. Ein geheimnisvoller Virus hat nahezu den gesamten Ölbestand der Erde infiziert und nichts geht mehr. Doch zum Glück gibt es noch den tollkühnen Virologen Greg Gerard, der sich anschickt das Problem im Alleingang zu lösen.
Auch hier
zeigt sich wieder, dass im US-amerikanischen Mainstream der Slogan
“Bangemachen gilt nicht“ nicht gilt. R. Scott Reiss gießt
reichlich Heizöl und Treibstoff ins ohnehin schon siedende Feuer
von Joe Sixpacks Ängsten vor dem Rest der Welt. Mit viel Liebe
zum Furcht erregenden Detail zimmert Reiss eine Apokalypse der besonderen
Art zusammen.
Äußerst glaubhaft
sind die Szenen in denen in einer zuvor idyllischen Nachbarschaft
langsam die Überlebenspanik ausbricht. Dies wird jedoch wieder
neutralisiert durch den allzu strahlenden Alleskönner Greg Gerard,
der zudem auch noch verfolgt wird von einem allzu bösen Killer.
Doch insgesamt ist es unmöglich von R. Scott Reiss nicht gefesselt
zu sein!