Unter
dem Titel "Bridget
Jones - Schokolade zum Frühstück" erschien bereits der erste
Band mit den insgesamt ein Jahr umfassenden Tagebucheintragungen eines
weiblichen Singles, die zuvor als Zeitungskolumne in einer englischen
Zeitung erschienen. Das Buch wurde dann auch sehr erfolgreich, aber
leider etwas unzureichend weil unnötig aufgepeppt verfilmt.
Nun geht der ganze
alltägliche Frust weiter. Ganz am Rande von Bridgets Beziehungsstress findet
aber auch der Wahlsieg von Tony Blair und der Tod von Lady Di statt. Diese
Authentizität wirkt dabei niemals aufgesetzt, sondern unterstreicht noch den
Wahrheitsgehalt und die Alltagsnähe dieses außergewöhnlich amüsanten Werkes.
Nach einem abenteuerlichen Thailand-Urlaub
bekommt Bridget auch noch gewisse Zweifel ob ihr diese ganzen Ratgeberbücher
über Beziehungen tatsächlich weiter helfen. Doch in erster Linie geht
es um die Frage ob der edle Mark Darcy und die chaotische Bridget
Jones tatsächlich zusammen passen. Insgesamt ein noch komischeres
Buch als der erste Bridget-Jones-Roman und eine sehr solide Grundlage
für eine leider auch nicht würdigere Verfilmung.