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Die
Tatsache, dass Filme noch längst nicht zu Ende sind, wenn
der Schurke oder das Monster mit kiloweise Blei oder Silberkugeln
vollgepumpt wurden, ist allgemein bekannt und gab dem Buch “Der
Böse steht noch einmal auf“ seinen Titel. Doch Christian
Georg Salis hat noch zahlreiche weitere Klischees aus Hollywood-Filmen
zusammengetragen, die oft sehr viel weniger offensichtlich sind.
So ist ihm aufgefallen, dass es in Kinofilmen gar keine
Einwegfeuerzeuge gibt, weil man “Feuerzeuge immer mit einer lässigen
Geste auf- und zuklappen muss“. Ferner wird nie wirklich dunkel
sondern nur bläulich, in billigen Hotels ist der blinkende
Neonschriftzug aus allen Fenstern zu sehen und aus jeder Einkaufstüte
aus Papier ragt oben ein Baguette heraus (bei einer zweiten Tüte
ist zusätzlich noch Grünzeug zu sehen).
Alle diese Beobachtungen hat Salis fein säuberlich
in Kapiteln wie “Gut und Böse“ (“Schurken hören genüsslich
klassische Musik“) oder “Natur und Weltraum“ (“Hinter jedem Wasserfall
befindet sich eine Höhle“) zusammengetragen und mit Beweisfotos
aus diversen Hollywoodproduktionen garniert. Ein Anspruch auf
Vollständigkeit besteht nicht und daher bietet das Buch auch
noch Raum zum niederschreiben von weiteren Klischees wie z. B.
“Der Zuschauer will es gar nicht anders.“
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