"The
Wild Bunch", "Straw Dogs", "The Getaway",
"Pat Garrett jagd Billy the Kid", "Steiner das eiserne
Kreuz", "Convoy" und schließlich "Das
Osterman Weekend", kaum zu glauben, dass diese zwar
alle irgendwie recht "harten" aber ansonsten doch höchst
unterschiedlichen Filme vom selben Regisseur stammen. Der Mann heißt
Sam Peckinpah und hat 1955 beim Fernsehen angefangen. Dort schrieb
und inszenierte er zunächst Episoden von Westernserien wie "Rauchende
Colts" oder "Westlich von Santa Fe".
Auch
Peckinpahs erste Arbeiten für die große Leinwand waren Western.
Sein nach "Gefährten
des Todes" zweiter Kinofilm "Sacramento"
(1962) sollten dann auch zugleich der letzte Auftritt der Westernstars
Joel McCrea und Randolph Scott sein. Doch Peckinpah drehte weiterhin
Western, auch wenn sie in einem einsamen Dorf in Cornwall, auf den
US-Highways oder der Ostfront des Zweiten Weltkriegs spielten.
Mike
Siegel legt ein spannendes Werk über den Regisseur Sam Peckinpah
vor und bleibt ihm dabei dicht auf den Fersen. Das Buch besteht
aus kompakten Texten zu allen seinen Filmen, die bei aller Kürze
auch reichlich Details aus den jeweiligen Entstehungsgeschichten
enthalten und dabei auch die Alkohol- und Drogensucht des Regisseurs
nicht beschönigen. Ferner gibt es eine Unmenge von meist bisher
unveröffentlichten Fotos, die während der Dreharbeiten entstanden.
Die umfangreiche Filmographie umfasst auch die TV-Arbeiten und untersucht
Video- DVD- und Super-8-Veröffentlichungen. Den Abschluss des Buches
bilden dann 100 Farbseiten mit Plakaten, Aushangfotos und Merchandise-Artikeln
aus aller Welt. Umfassender kann ein Regisseur gar nicht gewürdigt
werden.
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