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Die Vorgänge im kleinen Kaff Barrow in Alaska haben
immer noch weitere Auswirkungen. Dort geht im Jahr 30 Tage lang
die Sonne nicht auf und dies qualifizierte den Ort als ideales
Betätigungsfeld für Vampire. Eine Überlebende des
Gemetzels hat darüber einen Bestseller geschrieben und der
wöchentliche Lesezirkel in Sally Hill, New Jersey stellt
plötzlich nicht nur fest, dass es sich um einen Tatsachenbericht
handelt. Auch die nie am Tage zu sehenden Nachbarn erscheinen
plötzlich merkwürdig …
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Mit
der Miniserie “30 Days of Night“
gelang dem Autor Steve Niles ein gewaltiger Erfolg, der auch zur
Verfilmung ansteht. Die direkte Fortsetzung “Dark
Days“ und die ähnlich gelagerten Geschichte “Criminal
Macabre“ und "Aleister
Arcane" folgten. Ferner enthält dieses “30 Days
of Night – Jahrbuch“ drei weitere Geschichte um die Vampire aus
Alaska. Hier wird deutlich wie wichtig der Beitrag des Zeichners
Ben Templesmith ist. Dieser gestaltete die eingangs erwähnte
Geschichte um die plötzlich skeptischen Literaturzirkler.
Templesmith setzt düstere Farbtöne ein und zeigt, genau
wie wirklich gute Horrorfilme, wenig mehr als das Nötigste.
Wie schwer es jedoch ist diesen scheinbar simplen Stil zu imitieren
zeigen die von Szymon Kudranski und Josh Medors gestalteten Geschichten,
die trotz origineller Ansätze in Niles Erzählung nicht
dieselbe Wirkung haben. Doch ansonsten ist diese Short Story-Sammlung
eine feine Sache, die durchaus in der Tradition der legendären
EC-Horrorcomics steht.
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