Die Schüler
von “Xaviers Akademie für junge Begabte“ wundern sich etwas über
ihre Lehrkräfte, die sich lieber gegenseitig verprügeln
als zu unterrichten. Für zusätzliche Probleme sorgt noch
ein Serum, das Mutanten eventuell zu ganz normalen Menschen machen
kann. Ferner wäre da noch ein durchgeknallter außerirdischer
Schurke namens Ord von Breakworld, der Wolverine, Cyclops, Emma Frost,
Beast und Co dazu zwingt wieder die X-Men-Kostüme anzulegen.
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Schon
in der von ihm konzipierten TV-Serie “Buffy“ bewies Joss Whedon
wie gut er zwischenmenschliche Konflikte mit großen die ganze
Welt bedrohenden Gefahren verknüpfen kann. Daher ist er die
logische Wahl für eine Autorenschaft bei Marvels erfolgreichsten
Superhelden den “X-Men“. Whedon
erfüllt auch alle Erwartungen und wird dabei kongenial unterstützt
von John Cassadays realistischen Zeichenstil, der zuvor schon “Captain
America“ sehr gut bekam.
Leider hat Panini bei diesem Sammelband mit den ersten sechs Heftender
Serie etwas gegeizt bei der Ausstattung. Neben den sonst immer enthaltenen
Titelbildern der US-Hefte fehlen auch ein paar einleitende Worte.
Dem sich nicht ständig im X-Universum herumtreibenden Leser
könnte erklärt werden was denn nun gerade mit Professor
Xavier los ist um den Einstieg in die Geschichte etwas zu erleichtern
und auch ein paar Worte zu Autor und Zeichner wären angebracht.
Doch der Inhalt stimmt ansonsten, denn Whedon und Cassaday gelang
eine ebenso actionreiche wie menschlich anrührende Storyline
die in bester Marvel-Tradition steht.
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