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Noa
ist eigentlich nur eine Puppe, die alle 33 Stunden aufgezogen
werden muss und in einer Astrowaschanlage arbeitet (und dort wohl
nicht nur reinigt). Doch ihr Schicksal steht im Zusammenhang mit
der verschwundenen Päpstin Agape. Deren Schwester Ludowicka
herrscht jetzt alleine und mit fingierten Wundern über den
Planeten Papathea. Gemeinsam mit den Botschaftern Roy und Jahu
reist Noa auf die Wasserwelt Aqua um mehr über ihre Vergangenheit
und ihre Berufung zu erfahren.
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Das ist schon ziemlich abgefahrenes Zeug was Alessandro Barbucci
und Barbara Canepa (“Monster Allergy“,
“W. I. T. C. H.“) hier zu Papier gebracht
haben. Bei der Lektüre entsteht der Eindruck Walt Disney
hätte die “Inkal“-Serie von Moebius und Jodorowsky im Stile
eines japanischen Animes verfilmt, allerdings ohne dabei sonderlich
auf eine Jugendfreigabe zu achten. In liebevollst ausgestalteten
Bildern wird eine wild ausufernde (aber noch nachvollziehbare)
Geschichte voller religiöser Anspielungen erzählt und
unaufdringlich mit sanfter Erotik abgeschmeckt.
“Sky Doll“ ist wie ein Trip und wenn die ersten beiden Alben
der Serie ausgelesen sind, entstehen schon beinahe Entzugserscheinungen.
Etwas Linderung bietet die bei Splitter erschienene Storysammlung
"Sky Doll Spaceship"
und der Band “Doll´s Factory“. Hier liefern Barbucci und
Canepa auf 96 Seiten sehr schönes Ergänzungsmaterial.
Neben einer zusätzlichen Kurzgeschichte können die schwarzweißen
Entwurfszeichnungen zum kompletten ersten Album, diverse Skizzen
und zeichnerische “Sky Doll“-Hommagen von Comickünstlen wie
Claire Wendling oder Didier Crisse bewundert werden.
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