Nachdem
Baru ("Wut im Bauch") mit
"L´Autoroute Du Soleil" ein gewaltiges
und desillusionierendes Panorama über den Zustand der französischen
Gesellschaft schuf, kommt er diesmal etwas leichtfüßiger daher. Seine
vierbändige Reihe "Die Sputnik-Jahre" spielt 1957 in einem
kleinen französischen Dorf. Dort liefern sich die Jungs aus dem oberen
Teil des Ortes erbitterte Kämpfe mit den unten wohnenden Jungs.
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"Held"
der Geschichte (und wohl auch Alterego von Baru) ist der 10-jährige
Igor, der von seinen Freunden Gori genannt wird. Er wäre gerne Anführer
der oberen jüngeren Jungs und muss dazu in zahlreichen Disziplinen
gegen den vom Anführer der älteren Jungs favorisierten Jeannot.
Doch immer wichtiger wird auch eine gewisse Leila, die sich gelegentlich
sogar in Goris Träume schleicht.
Baru erzählt bei dieser vom
"Krieg der Knöpfe" inspirierten Geschichte alles andere
als nostalgisch verklärte Jugenderinnerungen. Im Hintergrund der
Geschichte wird immer deutlicher, dass die erwachsenen Bewohner
des Ortes, bedingt durch ihre verschiedenen Abstammungen und Ideologien,
mindestens genauso verfeindet sind, wie die Jungs "da unten"
und Goris Bande von "oben auf".
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