Zum heulen schön...


 
Filmtitel: American Werewolf
Originaltitel: An American Werewolf in London
Land, Jahr: USA 1981
Regie: John Landis
Buch: John Landis
Produzent: Peter Gruber, Jon Peters, George Folsey, Jr.
Musik: Elmer Bernstein
Darsteller: David Naughton, Jenny Agutter, Griffin Dunne, John Woodvine
Website: -     


Der Film:
Nach "Kentucky Fried Movie" und "Ich glaub´ mich tritt ein Pferd" schien John Landis auf Komödien festgelegt zu sein. Er überraschte jedoch im direkten Anschluss mit einem ungewöhnlich blutigen Horrorfilm, der ähnlich wie sehr viel später die "Scream"-Filme die Regeln des Genres zwar ironisierte, zugleich aber auch ernst nahm.
 
    
 


Hauptpersonen sind zwei US-amerikanische Jugendliche, die Rucksack-Urlaub in Europa machen. Auf einer Wanderung durch das nebelige Wales werden sie von einem seltsamen Wesen angefallen. Dabei stirbt einer der Freunde und der andere erwacht erst etliche Tage später in einem Krankenhaus in London. Er verliebt sich in eine Krankenschwester und zieht zu ihr. Alles könnte so schön sein, wenn ihm nicht immer wieder sein toter Freund erscheinen und zu Selbstmord möglichst noch vor dem nächsten Vollmond raten würde.

Neben der wirklich spannenden Handlung und den gelegentlichen überraschenden ironischen Brechungen überzeugen auch die einzigartigen Mensch-Wolf-Verwandlungsszenen, für die Rick Baker völlig zu Recht einen Oscar erhielt.

Hier geht´s zur einen DVD-Besprechung von "American Werewolf 2"


Hier geht´s zur einen DVD-Besprechung von "Das Tier"




Die DVD:
Anbieter: Universal
Länge: 91 min
Format: 16 : 9, anamorph
Sprachen und Ton: Englisch (Dolby 5.1) und Deutsch (Dolby 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Ländercode: 2

Extras:
  • “Hinter den Kulissen“, eine kurze 5-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln

  • Audiokommentar von David Naughton und Griffin Dunne, wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln

  • Interviews mit John Landis (18:09 min) und dem Spezialeffektkünstlern Rick Baker (11:12 min), die Interviews sind in englisch und ohne Untertitel.

  • “Casting of the Hand“, die technischen Effekte im Film (10:51 min)

  • Vergleich: Vom Storyboard zu fertigen filmischen Umsetzung am Beispiel der Szene am Piccadilly Circus (2:28 min)

  • Outtakes (3:05 min, 16 : 9, nicht anamorph, ohne Ton)

  • Galerie mit sehr schönen Bildern zu Musik  

 


Mankos:

Leider ist die Qualität der deutschen Tonspur deutlich schwächer als die der Originalfassung.

Fazit:
"American Werewolf" bringt seine Zuschauer auch heute noch ebenso zum Lachen wie zum Gruseln. Abgesehen von der deutschen Tonqualität ist diese DVD-Edition optimal aufgemacht.

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