Der Film:
Dieser dritte "Asterix"-Zeichentrickfilm unterscheidet sich
nicht nur durch einen sehr viel lockeren Zeichenstil von seinen beiden
Vorgängern "Asterix, der Gallier" und "Asterix und
Cleopatra", die jetzt ebenfalls bei Kinowelt als DVD erscheinen.
Im Gegensatz zu allen Nachfolgern, abgesehen vom Realfilm "Asterix
& Obelix gegen Cäsar", entstand der Film nicht
nach einem Comicalbum. René Goscinny dachte sich eigens eine neue
Geschichte aus, die dann später in Frankreich, aber leider nicht bei
uns, auch als Comic-Geschichte veröffentlicht wurde.
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Die
Story handelt von zwölf Aufgaben, die Asterix und Obelix von Julius
Cäsar gestellt bekommen. Wenn sie diese, genau wie die großen Helden
der Antike lösen, sollen sie die Herrschaft über Rom erhalten. Es
versteht sich von selbst, dass es dabei nicht allzu heroisch zugeht,
sondern reichlich Alltagssatire reinspielt. Die beiden Helden müssen
auch schon einmal gegen gnadenlose Bürokraten ankämpfen oder entscheiden
welcher Wäschehaufen blütenweißer und weicher gewaschen wurde.
Ferner ist noch bemerkenswert, dass der Film auch über eine bayerische
Tonspur verfügt. Hierbei sprechen allerdings nur die Gallier Dialekt
und alle anderen Figuren hochdeutsch. Anscheinend wird versucht
sich an den Erfolg der Asterix-Mundart-Alben heranzuhängen. Auch
die beiden anderen DVDs sind ähnlich ausgestattet: "Asterix,
der Gallier" enthält neben dem schon von der "Lucky
Luke" -DVD bekannten hervorragenden 88-minütigen Bericht
über René Goscinny noch eine sächsische Tonspur. Bei "Asterix
und Cleopatra" hingegen gibt es die Möglichkeit das Abenteuer
auch in hessischer Mundart zu erleben.
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