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Der
Film:
Egal ob der Weltraum, die Tiefsee,
das Wetter, das menschliche Gesicht,
die Landung der Alliierten am D-Day in
der Normandie, der Untergang von Pompeji,
Dinosaurier, Eiszeit, die Atombombe
oder Pyramiden. Kein Thema ist sicher davor von
der BBC in ebenso fundierten wie unterhaltsamen TV-Specials “in
Spielfilmqualität“ abgearbeitet zu werden.
Wobei unterhaltsam natürlich nicht greift, wenn sich des Themas
Holocaust angenommen wird. Diese Dokumentation erzählt in
sechs Teilen (“ Die ersten Opfer“, “Die Sklavenindustrie“, “Die
Fabriken des Todes“, “Verbrechen und Korruption“, “Der Massenmord“
und “Befreiung und Vergeltung“) anhand von “sehr behutsam inszenierten
Darstellungen von vielen Schlüsselszenen“ die Geschichte
des Vernichtungslagers Auschwitz in dem über eine Million
Menschen ermordet wurden. Dabei wird nicht versucht die unglaublichen
Leiden der Lagerinsassen in Form von Spielszenen nachzustellen.
Im Mittelpunkt der vielleicht manchmal etwas zu sachlich-nüchternen
Dokumentation steht eher Aufbau und Organisation des Lagers (auch
mit Hilfe von Computeranimationen) und die Frage wie es möglich
war eine so unmenschliche Tat konsequent durchzuziehen. Noch entsetzlicher
als die Schilderungen der Überlebenden sind dabei die eingestreuten
Interviews mit Auschwitz-Tätern, die die Nachkriegszeit unbeschadet
überstanden haben und keinerlei Reue zeigen. Ein SS-Mitglied,
dass beständig Geld der Auschwitz-Insassen zusammen stahl,
arbeitete anschließend im Nachkriegsdeutschland als ehrenamtlicher
Richter (!) und hat es sich energisch verbeten auf seine Tätigkeit
im Vernichtungslager angesprochen zu werden.
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