Der
Film:
1996
produzierte Ry Cooder in Havanna ein Album namens "Buena Vista
Social Club". Er machte dadurch Bekanntschaft mit zahlreichen
ebenso hochbetagten wie mitreißenden Musikern, die schon in den
dreißiger Jahren große Erfolge feierten.
Zwei
Jahre später kehrte Cooder mit seinem Freund Wim Wenders, für den
er bereits zahlreiche Soundtracks wie etwa zu "Paris Texas"
komponierte, nach Havanna zurück. Beide produzierten einen Dokumentarfilm,
der diese legendären Musiker nicht nur bei Studioaufnahmen zum Soloalbum
von Ibrahim Ferrer zeigt.
Die "Super Abuelos" (Supergroßväter) führen das Filmteam
zu den Lieblingsplätzen ihrer kubanischen Heimat. Sie verlassen
Havanna zum ersten Mal in ihrem Leben um triumphalen Konzerte in
Amsterdam und der legendären Carnegie Hall in New York zu geben.
Der Film und das Soundtrack-Album wurden zu einem großen Erfolg.
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Da
war es natürlich nicht weiter verwunderlich, dass eine Fortsetzung
folgte. Bei “Musica Cubana“ war Wim Wenders nur noch ausführender
Produzent. Regie führte German Kral und im Zentrum des Films,
der sich auch noch bemüht so etwas wie eine Geschichte zu erzählen,
steht der 87-jährige Pio Leiva. “Musica Cubana“ hat zwar nicht
die Klasse von “Buena Vista Social Club“ aber Kuba und seine Musik
machen den Film trotzdem zu einem großen Vergnügen.
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