Der
Film:
Rocky Sullivan kehrt nach etlichen Gefängnisaufenthalten in seine
Heimat, einen heruntergekommenen Stadtteil Chicagos, zurück.
Der mittlerweile berühmt-berüchtigte Ganove trifft dort
auf einen Jugendfreund, der mittlerweile Pfarrer geworden ist und
versucht zu verhindern, dass die Kinder des Viertels eine ähnliche
“Karriere“ wie Rocky anstreben.
In
“Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern“ setzt James Cagney
alle Facetten seines beträchtlichen Talentes ein. Er ist unwiderstehlich
charismatisch als hartgesottener aber nicht herzloser Gangster Rocky.
Unvergesslich ist die Schlussszene in der er (Vorsicht Spoiler!)
vor seiner Hinrichtung um Gnade winselt. Er macht dies nicht etwa
aus Angst, sondern um die ihn vergötternden Jugendlichen davon
abzuhalten seinem Beispiel zu folgen.
Der
Film ist ein Meisterwerk, das nur in einer Film-Fließbandfabrik
wie den Warner-Studios der 30er Jahre entstehen konnte. Regisseur
Michael Curtiz (“Casablanca“) drehte im selben Jahr noch drei weitere
Filme darunter den Klassiker “Die
Abenteuer des Robin Hood“, für die Darsteller
James Cagney und Pat O`Brien war “Chicago“ bereits die sechste Zusammenarbeit
und in einer wichtigen Nebenrolle brilliert ein aufstrebender Humphrey
Bogart als hinterhältiger Anwalt.
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