Der
Film:
In den frühen achtziger Jahren hinterließ dieser Film keinen allzu
guten Eindruck. Der Name des Produzenten Dino de Laurentis war noch
durch seine trashige "King
Kong"-Neuverfilmung in schlechter Erinnerung, Schwarzenegger
absolvierte einige mehr als peinliche TV-Auftritte und verwirrte durch
einen Dialekt, der so gar nicht in Einklang zu bringen war, mit seiner
sonoren Synchronstimme. Der Film schließlich galt bei damaligen Jugendlichen
- die geschult durch Bud Spencer und Terence Hil - auf Action aus
waren als langweilig.
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Aus
heutiger Sicht überzeugt jedoch der langsame epische Erzählrhythmus
des Drehbuches an dem immerhin Oliver Stone (!) mitarbeitete. Der
Film nimmt sich Zeit vom jungen Conan und dem tragischen Tod seiner
Eltern zu erzählen. Auch die Szenen mit dem großen Mühlrad, dass
der Sklave Conan drehen muss, bleiben in Erinnerung. Vor allem die
oft nur als Schattenspiele zu sehenden Gladiatorenkämpfe sind beeindruckend
vom nicht unumstrittenen John Milius ("Die rote Flut")
in Szene gesetzt worden und erinnern nicht selten an die Gemälde
eines Frank Frazettas.
Der größte Pluspunkt des Filmes ist jedoch zweifelsohne der beeindruckende
Soundtrack von Basil Poledouris, der jetzt in aller Pracht aus prallen
fünf Kanälen erklingt. Es folgten mit ein weiterer Kinofilm "Conan
der Zerstörer"
und etliche Jahre später floppte eine TV-Serie
in der Ralf Möller ziemlich vergeblich versuchte in die
Sandalen von Schwarzenegger zu treten.
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