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Darsteller:
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Barbara Bel Geddes, Jim Davis, Larry Hagman, Linda Gray, Patrick
Duffy, Victoria Principal, Steve Kanaly, Charlene Tilton,
Ken Kercheval
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Die
Serie:
Der deutsche Kinofilm “Am
Tag als Bobby Ewing starb“ vermittelte schon etwas betagteren
Zuschauern den Eindruck, dass Schlüsselszenen aus “Dallas“
fast noch besser in Erinnerung blieben als zeitgleich stattgefundene
Weltgeschichte wie etwa die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.
Eine Wiederbegegnung mit dieser US-Erfolgserie, die dank DVD-Boxen
jetzt geballt (und ungekürzt!) möglich ist, zeigt dass
“Dallas“ immer noch über einen erstaunlich hohen Suchtfaktor
verfügt.
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Schon die ersten vier Folgen (die Bonus-DVD enthält noch
eine nicht im deutschen TV gesendete fünfte Episode) der
ersten Kurzstaffel, die auch als Miniserie funktioniert, ziehen
den Betrachter sofort in den Bann. Gemeinsam mit der frisch angeheirateten
Pamela lernt der Zuschauer die höchst diffizil charakterisierten
Mitglieder der Ölmagnaten-Dymnastie Ewing kennen. Der Dauerglotzer
stellt auch recht bald fest, dass der von Larry Hagman verkörperte
charismatische J. R. nicht der einzige Schurke im Spiel ist, sondern
dass es sein scheinbar so solider Vater Jock Ewing noch faustdicker
hinter den Ohren hat.
Überhaupt erscheint J. R. als Rollenvorbild für andere
mit gelegentlichen Skrupeln geplagte überlebensgroße
Schweinehunde wie Tony Soprano in “Die
Sopranos“ oder Vic Mackley in “The
Shield“. Doch auch das Schicksal von Bobby, Miss Ellie oder
Lucky lässt kaum jemanden kalt. Die Tatsache, dass seinerzeit
das DDR-Fernsehen erwogen hat die Öl-Seifenoper ebenfalls
auszustrahlen, da sie ja auch als Kapitalismus-Kritik gedeutet
werden kann, spricht ebenfalls nicht gerade gegen die Serie, die
es auf eine unglaublich lange Laufzeit (14 Staffel mit 356 Episoden)
brachte.
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