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Der
Film:
Was ist die Gemeinsamkeit vom Weltraum, der Tiefsee,
dem Wetter, dem menschlichen
Gesicht, der Landung der Alliierten am D-Day
in der Normandie, dem Untergang von Pompeji,
Dinosauriern, der Eiszeit und den Pyramiden? All dies stand schon einmal im
Mittelpunkt eines fundierten TV-Specials der BBC “in Spielfilmqualität“.
Mit
der (gelungenen) Serie "Auschwitz
- Die Täter, die Opfer, die Hintergründe" bewiesen die Briten, dass wirklich kein Thema vor ihnen sicher
ist.
Da verwundert es auch nicht weiter, dass die Briten auch einen 90-minütigen
Bericht über den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima ganz
souverän meistern. In einer Mischung aus Spielszenen, Interviews
und Computeranimation werden zum 60. Jahrestag Ursachen und Auswirkungen
des Angriffs vom 6. August 1945 aufgearbeitet.
Der Klappentext der DVD spricht davon, dass dies in “bislang
einzigartiger Intensität“ geschehen ist, doch gegen die aufrüttelnde
Wirkung der simplen Zeichnungen des Comics “Barfuss
durch Hiroshima“ von Keiji Nakazawa, der zum Glück auch
bei uns endlich komplett vorliegt, verblassen die aufwändigen
aber dabei etwas sterilen Filmbilder. Doch ansonsten gelang der
BBC ein wichtiges Doku-Drama, das die Sinnlosigkeit des Abwurfs
belegt und vor weiteren Einsätzen der Atombombe warnt.
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