Der Film:
Immer wieder wird behauptet dieser Film sei der direkte Vorläufer
zu George Romeros "Night of the Living
Dead". Dies ist natürlich ziemlicher Unfug, denn Romeros
Erstling handelt streng genommen gar nicht von Zombies, sondern eher
von frisch verstorbenen Durchschnittsbürgern, die durch kosmische
Strahlung wiederbelebt wurden. "Nächte des Grauens" hingegen
nimmt es mit dem bisher nur in recht wenigen Filmen präsenten Zombie-Mythos
ziemlich genau und präsentiert uns trommelnde, dunkelhäutige Sklaven
aus der Karibik, die das englische Cornwall unsicher machen.
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Die
Gestaltung der Story ist hingegen recht traditionell: Am Anfang
ein wenig Zombie-Hokuspokus, allerdings mit beeindruckend-exotischer
Trommelmusik und anschließend geht´s dann deutlich ruhiger weiter.
Ein Landarzt bittet aufgrund einiger merkwürdiger Todesfälle seinen
alten Lehrer Sir James Forbes (André Morell) um Hilfe. Dieser reist
nun gemeinsam mit seiner Tochter an. Nach etlichen tragischen Zwischenfällen
findet er des Rätsels Lösung: Ein Grubenbesitzer killt die Dorfbewohner
und verwandelt sie anschließend in Zombies um die Lohnkosten zu
drücken.
Nachdem
dieser Film abgedreht war, inszenierte John Gilling übrigens den
ebenso gelungenen und atmosphärischen Hammer-Film "Das
schwarze Reptil" in den selben Kulissen.
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