Der Film:
Mit der Figur des superschlauen Super-Detektives Nick
Knatterton wollte sich der Zeichner Manfred Schmidt eigentlich
lustig machen über all diese amerikanischen Comic-Superhelden. Doch
seine ab 1950 in der Illustrierten "Quick" veröffentlichten
Bildgeschichten wurden so erfolgreich, dass sich Manfred Schmidt immer
neue Großtaten für Knatterton ausdenken musste. 1959 entstand ein
Knatterton-Film mit Karl Lieffen in der Titelrolle und "Goldfinger"
Gert Fröbe als Schurken. Ein weiterer Real-Verfilmung folgte 1999
liegt allerdings mangels Qualität immer noch auf Eis.
1959
beendete Manfred Schmidt die ihm mittlerweile verhasste Serie und
schob nur 1964 noch ein einzelnes Abenteuer nach. Wider Erwarten
musste sich Schmidt dann sehr viel später doch noch neue Knatterton-Geschichten
einfallen lassen.
Er
eröffnete 1972 ein Zeichentrickstudio und produzierte dort zunächst
neben Werbespots auch 200 Kurzfilme mit den Figuren des Argentiniers
Mordillo. Als nahezu alle Ideen für diese 16 bis 60-sekündigen Kurzfilme
ausgereizt waren, besann sich Schmidt auf seine eigene Schöpfung.
Er produzierte ab 1980 14 "Nick Knatterton"-Zeichentrickfilme,
für die er seine alten Comics nochmal überarbeiten musste. Diese
Trickfilme liegen jetzt komplett auf zwei DVDs vor.
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