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Alles Walzer?
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| Filmtitel: |
Opernball |
| Originaltitel: |
Opernball |
| Land, Jahr: |
D 1998 |
| Regie: |
Urs Egger |
| Buch: |
Gundula Leni Ohngemach nach dem Roman von Josef Haslinger |
| Produzent: |
Bernd Eichinger, Martin Moszkowicz |
| Musik: |
Dominic Roth |
| Darsteller: |
Heiner Lauterbach, Franka Potente, Frank Giering, Gudrun Landgrebe, Richard Bohringer, Rudolf Wessely, Walter Schmidinger, Wolfgang Böck, Andreas Lust, Ben Waters, Caroline Goodall, Désirée Nosbusch, Dieter Moor |
| Website: |
www.yellopanther.de |
Der Film:
Der Karrierejournalist Kurt Frazer (Heiner Lauterbach) hat für einen privaten Nachrichtensender die Leitung für die Live-Übertragung des Wiener Opernballs übernommen. Vor den TV-Kameras passiert das Unvorstellbare: Ausgelöst durch einen Giftgasanschlag brechen Menschen zusammen und sterben. Kurts einziger Sohn, der in der Oper als Kameramann arbeitete, ist auch unter den Opfern. Bereits am nächsten Tag präsentiert der Polizeichef Reso Dorf (Wolfgang Böck) die fünf Attentäter, die sich an ihrem eigenen Gas vergiftet haben. Kurts Instinkt sagt ihm, dass die Polizei etwas zu verbergen hat.
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Als der Fall sehr schnell abgeschlossen wird, will sich Kurt nicht damit zufriedengeben. Er trifft die junge, ehrgeizige Nachwuchsjournalistin Gabrielle (Franka Potente), die sich profilieren will. Mit ihrer Hilfe findet Kurt einen verlassenen Bauernhof in der Provinz, dem ehemaligen Treffpunkt der angeblichen Attentäter-Gruppe. Im Keller kommt es zu einer unerwarteten Begegnung...
Der Roman "Opernball" wurde vom "Literarischen Quartett" erstaunlich wohlwollend besprochen, obwohl es sich in erster Linie um einen Thriller im Stile eines John Grishams handelt. Genau wie dieser hat auch der Autor Josef Haslinger sehr genau recherchiert und liefert ein vor allem durch die zahlreichen plausiblen und faszinierenden Details überzeugendes Buch. Schon recht bald nach Erscheinen des Romans sendete RTL eine zweiteilige Verfilmung, die vor allem im ersten Teil dem Buch voll gerecht wird. Leider erlaubte die Laufzeit des Filmes nicht, auch noch die Geschichte der rechtsradikalen Verschwörergruppe ähnlich sorgfältig zu erzählen wie dies im Buch geschah. Trotzdem kann dieser gut besetzte und produzierte Film auch auf den zweiten Blick (und ohne die lästigen Werbepausen) faszinieren.
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Die DVD: |
| Anbieter: |
Yello Panther |
| Länge: |
181 min auf zwei DVDs |
| Format: |
1 : 1,85, nicht anamorph |
| Sprachen und Ton: |
Deutsch (DTS und Dolby 5.1) |
| Untertitel: |
Deutsch für Hörgeschädigte |
| Ländercode: |
2
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Extras:
- Dokumentation zum Wiener Opernball – (29:03 min, Vollbild)
- Geschichte des Opernballs: 6 Texttafeln
- Trailer (2:39 min, 16:9, nicht anamorph, Stereo 2.0)
- Produktionsnotizen: 2 Texttafeln
- Biographien und Filmographien von Heiner Lauterbach (4 Texttafeln), Franka Potente (4 Texttafeln), Frank Giering (3 Texttafeln), Gudrun Landgrebe (4 Texttafeln), Richard Bohringer (3 Texttafeln), Bernd Eichinger (4 Texttafeln), Martin Moszkowicz (3 Texttafeln) und Urs Egger (3 Texttafeln)
- Dreimal Walzermusik – insgesamt 29 Min.
- Trailer zu "Nach Fünf im Urwald" (2:20 min, 16:9, nicht anamorph, Stereo 2.0)
- DVD-ROM Part mit Web-Connections
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Mankos:
Auf beiden DVDs sind die selben Extras und der Film wurde nicht anamorph abgetastet. Da die DTS-Tonspur sehr viel Speicherplatz beansprucht, war es nicht möglich, den kompletten Film auf einer DVD zu veröffentlichen.
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Fazit:
Sehr lobenswert, dass herausragende TV-Produktionen mit Kinostandart auf DVD erscheinen.
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