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Herrliche
Zeiten
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Filmtitel:
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Jaques Tati Collection : Tatis Schützenfest , Die
Ferien des Monsieur Hulot, Mon Oncle – Mein Onkel, Herrliche Zeiten
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Originaltitel:
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Jour de Fete, Les Vacances de M. Hulot,
Mon Oncle, Playtime
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Land, Jahr:
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Frankr. 1949, 1953, 1958,
1967
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Regie:
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Jaques Tati
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Buch:
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Jaques Tati
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Produzent:
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Jaques Tati
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Musik:
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Jean Yatove, A. Romans, F. Barcelli, F.
Lemarque
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Darsteller:
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Jaques Tati
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Website:
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http://www.universumfilm.de/
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Der
Film:
Nur sechs Spielfilme hat uns der französische Komiker
Jacques Tati hinterlassen. Die vier Besten enthält diese Box. Nach dem
Krieg drehte Tati einen Kurzfilm in dem er einen sehr diensteifrigen
Postboten spielte (dieser Kurzfilm ist ebenfalls in dieser Box enthalten).
Diese Geschichte perfektionierte er 1949 zu einer Episode seines ersten
Kinofilms “Tati Schützenfest“ . Hier sieht Tati als Postbote Francois einen
Film über seine eifrigen US-amerikanischen Kollegen. Im Versuch es ihnen
gleich zu machen, bringt er ein ganzes Dorffest durcheinander. Tati drehte
diesen Film in einem seltenen französischen Farbverfahren, dass seinerzeit
noch gar nicht entwickelt werden konnte. Erst 1995 kam jene Farbversion vom
“Schützenfest“ in die Kinos, die auch in dieser DVD-Collection enthalten
ist.
Von seiner liebenswürdigsten Seite zeigte sich Tati
in den beiden folgenden Filmen. Fortan sollte der knapp zwei Meter große
Tat nur noch als etwas linkischer Monsieur Hulot auftreten. In “Die Ferien
des M. Hulot“ absolviert er seinen Urlaub am Meer zur Verwirrung des
Hotelpersonals und aller anderen Strandgäste höchst individuell. Höhepunkte
sind seine Leistungen als Tennisspieler, das zum Ungeheuer mutierende
Klappboot und ein Autoreifen als Grabschmuck.
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Etwas gesellschaftskritischer aber nicht minder
liebenswert ist der dann folgende Farbfilm “Mon Oncle“. In seinem wohl
besten oscar-prämierten Werk bringt M. Hulot das mondäne Leben seiner
Verwandten durcheinander. Tati kontrastiert das gemütliche Paris der
“kleinen Leute“ mit den vollautomatisierten Möchtegerns in den Vorstädten.
Noch stärker ins selbe Horn stieß schließlich “Playtime“. Hier verlebt eine
Gruppe recht unterschiedlicher internationaler Charaktere einen Tag in
einem völlig anonymen Paris. Trotz teilweise genialer Gags und aufwendiger
Kulissen wurde der eher unterkühlte “Playtime“ zu einem Flop und ruinierte
Tati finanziell fast völlig. Anschließend drehte Tati 1973 noch
"Trafic", der bei Kinowelt als DVD erschienen ist, während seiner
abschließender Film "Parade" nur sehr schwer erhältlich ist.
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Die
DVD:
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Anbieter:
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Universum Film
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Länge:
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73 min + 83 min + 110 min + 119 min
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Format:
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Vollbild, “Playtime“ in 16 : 9, anamorph
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Sprachen und Ton:
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Deutsch und Französisch, “Mon Oncle“ nur in
Französisch (Dolby 2.0)
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Untertitel:
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Deutsch
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Ländercode:
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2
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Extras:
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Die Kurzfilme “L'ecole des facteurs“ (“Die
Schule der Briefträger“, 1947, 14:26 min) und “Soigne ton gauche, (“Achte
auf Deine Linke“, 1936, 11:53 min) in französischer Originalfassung ohne
deutsche Untertitel
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Mankos:
Bei “Mon Oncle“ fehlt die deutsche Fassung, beim “Schützenfest“
hätte problemlos noch die alte (und etwas differierende) Schwarzweiß-Fassung
mit auf die DVD gepasst und zu den Kurzfilmen gibt es keine Untertitel und
ein paar Infos über Tati hätten auch nicht geschadet.
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Fazit:
Tati nahezu komplett in einer kompakten DVD-Box, da macht das
Wiedersehen große Freude.
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