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Rakete unterm
Bett
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| Filmtitel: |
Adolars
phantastische Abenteuer Vol 1: Zweite Dimension + Der Märchenplanet/
Archibald, der Weltraumtrotter |
| Originaltitel: |
Mézga
Aladár különös kalandjai |
| Land, Jahr: |
Ungarn
1973 |
| Regie: |
József
Nepp, József Gémes |
| Buch: |
József
Nepp, József Romhanyi |
| Produzent: |
Ungarisches
Fernsehen |
| Musik: |
Tamás
Deák |
| Darsteller: |
- |
| Länge: |
2 x
23 min (Video), 4 x 23 min (DVD) |
| Website: |
www.icestorm.de
und www.adolar.de.vu
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Der kleine Junge Adolar ist zum Glück stolzer Besitzer einer aufblasbaren
Rakete, die er in einem Geigenkasten unter seinem Bett versteckt. Damit kann
er immer mal wieder seiner etwas spießigen Familie entkommen. Der Hund
Schnuffi muss dann allerdings gelegentlich zur Tarnung Geige spielen. So
landet Adolar zunächst auf einem flachen Scheibenplaneten, der von
zweidimensionalen Wesen bevölkert werden, denen es nicht nur an Plastizität
fehlt, sondern deren Sprache sogar einige Vokale fehlen. In einem zweiten
Abenteuer landet die Rakete "Gulliverkl" auf einem von Märchenwesen
bewohnten Planeten. In beiden Fällen ist Adobar kein Vertreter von Star Treks
"Prime Direktive" und greift ganz massiv ein ...
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In der 13-teiligen ungarischen Zeichentrickserie "Heißer Draht ins
Jenseits" (1968) wurde die Familie Mézga, die in einem Hochhaus in
Budapest wohnte, immer wieder mit Erfindungen aus der Zukunft
"beglückt". Nach dem großen Erfolg folgten einige Jahre später 12
weitere Folgen mit "Adolars phantastischen Abenteuern" auf fremden
Planeten. Die Serie lief erfolgreich im DDR-Fernsehen und wurde dort auch von
vielen Westbürgern gesehen. Dies lag neben den sympathischen Figuren und der
auch für Anime-Freunde recht interessanten Animation auch an der liebevollen
und wortspielfreudigen DEFA-Synchronisation.
1998 brachte RTL II eine weit weniger gelungene Eindeutschung unter dem Titel
"Archibald der Weltraumtrotter", die allerdings plötzlich 13 Folgen
umfasste. 12 Folgen dieser Serie erschienen zunächst auf 6 Video-Cassetten
mit DEFA-Synchro. Danach folgte eine dreiteilige DVD-Veröffentlichung. Hier
wurde leider versäumt die RTL II - Synchronisation und die ungarische
Originalfassung ebenfalls mit aufzuspielen. Ferner ist es schade, dass nicht
die fehlende 13. Episode mit enthalten ist, die auf RTL 2 unter dem Titel
"Der Superkampfplanet" lief. Ansonsten haben "Adolars
phantastische Abenteuer" nichts von ihrem Charme und der gelegentlich
aufblitzenden satirischen Schärfe eingebüßt.
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