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Robert
Halmi Sr. und seine Produktionsfirma Hallmark Entertainment sind
ungewöhnlich umtriebig. Während die zweiteilige Miniserien "Arche
Noah", "Jean d´Arc" und "Cleopatra" direkt
bei RTL landeten, wird seine spielfilmlange Version von George
Orwells Klassiker zunächst einmal auf DVD und Video vermarktet.
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Orwells 1945 entstandener Roman erzählt von unterdrückten Tieren,
die ihren Bauern vom Hofe jagen und den Laden selbst übernehmen
wollen. Nutznießer der Revolution ist schließlich das Schwein
Napoleon. Dieser ergänzt das Motto "Alle Tiere sind gleich"
einfach um den Zusatz "...aber einige Tiere sind gleicher".
Er verbündet sich mit den Menschen, lässt alle Tiere für sich
arbeiten und schafft dadurch noch schlimmere Zustände als zuvor.
Wenn aus dieser grimmiger Parabel-Fabel zum Stalinismus nun ein
Film im Stile von "Ein Schweinchen namens Babe" gemacht
wird, mutet das zunächst etwas seltsam an. Doch eigentlich hat
schon "Babe" bewiesen, dass mit einigen dressierte und
einigen von "Jim Henson´s Creature Shop" nachgebauten
Tieren nicht nur kitschig-blöde Geschichten erzählt werden können.
Insgesamt funktioniert "Animal Farm" überraschend gut
und ist dabei auch noch erstaunlich werkgetreu, also manchmal
auch ganz schön hart und bitter. Genau wie in der 1954 entstandenen
Zeichentrickversion von "Animal
Farm" geht es auch diesmal nicht ohne ein versöhnliches
Happy End. Orwell war da seinerzeit weniger optimistisch und hätte
bestimmt nicht darauf gehofft, dass neue Farmbesitzer Grund für
verhaltene Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind.
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