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Hitchcock
mit Spinnen
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| Filmtitel: |
Arachnophobia
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| Originaltitel: |
Arachnophobia
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| Land, Jahr: |
USA
1990 |
| Regie: |
Frank Marshall |
| Buch: |
Don Jakoby, Wesley Strick |
| Produzent: |
Brian Grazer |
| Musik: |
Trevor Jones | James Horner
| Darsteller: |
Jeff Daniels,
Harley Jane Kozak,
Julian Sands,
John Goodman,
Brian McNamara
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| Länge: |
103
min |
| Website: |
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Es beginnt irgendwo in Südamerika.
Eine Expedition, die Schmetterlinge jagt, entdeckt ein bisher unbekanntes
Tal. Eine Spinne schleicht sich ins Gepäck, tötet einen
Reporter und versteckt sich in dessen Sarg. So gelangt sie in eine
typische amerikanische Kleinstadt, paart sich dort mit einer gemeinen
Hausspinne und der Terror kann beginnen...
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Wer dies so liest, gähnt
sicher und meint: „Kennen wir alles aus den 50er Jahren mit viel,
viel größeren Insekten und kreischenden Heldinnen."
Aber das stimmt hier nicht so ganz, den “Arachnophobia“ ist viel näher
an Hitchcocks “Die Vögel“ orientiert als an den 50er-Jahre-Insekzen-Heulern
wie “Tarantula“ oder “Formicula“.
Seine Herkunft aus der Spielberg-Factory ist dem Film eigentlich nur
im etwas zu reißerisch angelegten Finale anzumerken. Ansonsten
kommt hervorragend die Atmosphäre und das Feeling von sehr guten
Stephen King-Romanen rüber. Es gibt einen Mister Jedermann (Überzeugend
wie eigentlich immer: Jeff Daniels), der diesmal Arzt ist und mit
seiner Familie zur selben Zeit wie die Spinne in unserem kleinen Ort
ankommt um eine Praxis zu übernehmen. Die ersten beiden Opfer
von Spinnenangriffen hat er gerade vorher untersucht, und da noch
keiner an mörderische Spinnen glauben mag, ist es in seiner Praxis
zunächst nicht allzu voll. Das wird alles nicht ohne Humor (recht
spaßig ist hier “Sea of Love"-Dickerchen
John Goodman als der Rambo unter den Kammerjägern) erzählt,
ist aber trotzdem keine Parodie. Regisseur Frank Marshall, der zuvor
viele Spielberg-Erfolge produzierte, versteht es in seinem Erstlingswerk
perfekt aus einer realistischen Umgebung und glaubhaften Charakteren
heraus Spannung zu erzeugen, ohne gleich Kübel voller Blut oder/
und riesige Monster bemühen zu müssen. Fazit: Eine klitzekleine
Spinne kann ebenso viel Angst machen wie der schreckliche Psychopath,
wenn der Regisseur sein Handwerk versteht.
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