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"Back to Gaya" ist trotz seines Titel und der ebenfalls
sehr US-amerikanisch anmutenden Schauplätze komplett in Hannover
entstanden. Die im zweistelligen Millionenbereich liegenden Produktionsmittel
kamen aus 14 verschiedenen europäischen Finanzquellen, 20 % Prozent
z. B. vom englischen Produzenten Jeremy Thomas ("Der letzte
Kaiser"). Alle auf der Leinwand Bilder wurden jedoch in Deutschland
hergestellt. Produzent und Regisseur Lenard F. Krawinkel ("Sumo
Bruno") meint hierzu : "Der Computer ist das Filmstudio
des 21. Jahrhunderts. Man braucht Holywood nicht um im Computer
hergestellte Animation zu machen."
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Erzählt
wird von den Helden der animierten TV-Serie "Die Abenteuer
von Buu & Zino". In bereits 234 Folgen haben eine pfiffiger
Erfinder und seinen heldenhafter Freund erzählt zahlreiche Abenteuer
erlebt. Doch plötzlich sind die Hauptfiguren der Serie, die in
der Fantasy-Welt Gaya leben, vom TV-Schirm verschwunden. Buu,
Zino und weitere Gayaner befinden sich nun in unserer alltäglichen
Welt. Sie suchen ihren Schöpfer und versuchen den gestohlenen
magischen Stein Dalamit wiederzufinden, ohne den ihre Welt dem
Untergang geweiht ist. Allerdings sind sie in unserer Realität
nur knappe 30 Zentimeter "groß" ...
"Back to Gaya" ist trotz seines Titel und der ebenfalls
sehr US-amerikanisch anmutenden Schauplätze komplett in Hannover
entstanden. Wer den Fehler macht diesen ersten deutschen computeranimierten
Film (bzw. seine etwas weniger "perfekten" Bilder) ständig
mit Pixar-Filmen wie "Findet Nemo" zu vergleichen, bringt
sich um ein großes Vergnügen. Nach einem etwas hektischen und
klischeehaften Auftakt in der Fantasywelt von Gaya gewinnt der
Film und seine sympathischen Hauptfiguren deutlich an Kontur.
Beim wirklich spannenden Finale dürfte dann klar sein, dass hier
deutlich mehr als nur ein Disney-Klon produziert wurde.
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