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Ohne
Wellen-Tunnelblick
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| Filmtitel: |
Blue
Crush |
| Originaltitel: |
Blue
Crush |
| Land, Jahr: |
USA
2002 |
| Regie: |
John
Stockwell |
| Buch: |
John
Stockwell, Lizzy Weiss nach einem Artikel von Susan Orlean |
| Produzent: |
Brian
Grazer |
| Musik: |
Paul
Haslinger |
| Darsteller: |
Catherine
Bosworth, Matthew Davis, Michelle Rodriguez, Chris Taloa, Sanoe Lake |
| Länge: |
104 min |
| Website: |
www.uip.de
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Anne Marie (Catherine Bosworth) reist gemeinsam
mit ihren Freundinnen Eden (Michelle Rodriguez) und Lena (Chris Taloa) nach
Hawaii um an einem großen Surfwettbewerb teilzunehmen. Sie verliebt sich in
den Footballer Matt (Matthew Davis), zeigt dadurch nur noch sehr wenig
Interesse am Training und droht den Wettbewerb zu verlieren.
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Sonne, Surfen und Sommerliebe vor dem
Hintergrund von Hawaii, da kann eigentlich nicht allzu viel schief gehen. Doch
Regisseur John Stockwell muss seinen Film auch noch mit zahlreichen
Nebenhandlungen überfrachten, die er am Ende dann meist auch noch völlig aus
den Augen verliert. So muss Anne Marie auch noch auf ihre kleine Schwester
aufpassen und in einem schnöseligen Hotel jobben. Für die talentierte
Michelle Rodriguez ("Girl Fight", "Resident Evil")
hingegen gibt es so gut wie gar nichts zu tun.
Auch vom Ritt auf und durch die Wellen waren schon deutlich bessere Bilder zu
sehen, man denke nur an die atemberaubenden Aufnahmen von sich schließenden
Wellentunneln, die 1972 in "Crystal Voyager" zur Musik von
"Pink Floyd" gezeigt wurden. "Blue Crush" hingegen zeigt
Aufnahmen von Surf-Profis in die dann mit ziemlich durchsichtiger Tricktechnik
die Gesichter der Hauptdarsteller platziert wurden. Insgesamt ist der Film
zwar kein völliger Langweiler, aber dafür eine Ansammlung verschenkter
Möglichkeiten.
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