Richard Gere spielt den New Yorker Gourmet und Restaurantbesitzer Will Keane, der keinerlei Interesse an einer festen Bindung hat und Beziehungen immer sofort abbricht, sobald sie drohen ernster zu werden. Im September lernt er die 22-jährige Charlotte (Winona Ryder) kennen und verführt sie auf eine recht komplizierte Art. Später gesteht sie ihm, dass es auch genügt hätte, wenn er sie einfach nur direkt angesprochen hätte. Nach einigen schönen gemeinsamen Tagen sagt Will zu Charlotte, dass er in ihrer Beziehung keine Zukunft sieht. Zu Wills Überraschung stimmt Charlotte sofort zu. Sie erzählt ihm, dass sie aufgrund eines inoperablen Herzfehlers nur noch bis zum Ende des Jahres zu leben hat.
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Nun
könnte der Film kitschig werden, denn Will kämpft darum, dass Charlotte
überlebt. Er verpflichtet gegen ihren Willen einen Arzt, der sie
kurz vor ihrem Ableben noch operieren will. Außerdem nimmt er Kontakt
zu seiner Tochter auf, die in Charlottes Alter ist und ihn bisher
nie interessiert hat. Im Gegensatz zu vielen Filmen in denen sich
ältere Stars scheinbar ganz selbst verständlich mit jungen Frauen
einlassen, macht dieser Film den Altersunterschied durchaus zu einem
Thema. Dies liegt auch daran, dass Winona Ryder hier sehr viel "jünger"
agiert und erscheint als in den Rollen, die sie am Anfang ihrer
Karriere spielte.
Ein sensibler Film mit zwei sehr gut agierenden Hauptdarstellern,
der alle zu tränendrüsigen Moment (vielleicht abgesehen von der
allerletzten Szene) geschickt umschifft und das herbstliche New
York als passenden Hintergrund einsetzt.
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