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Pumuckl im
Quadrat
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| Filmtitel: |
Pinocchio |
| Originaltitel: |
Pinocchio |
| Land, Jahr: |
Italien
2002 |
| Regie: |
Roberto
Benigni |
| Buch: |
Roberto
Benigni, Vincenzo Cerami nach dem Kinderbuch von Carlo Collodi |
| Produzent: |
Elda
Ferri, Gianluigi Braschi, Mario Cotone |
| Musik: |
Nicola
Piovani |
| Darsteller: |
Roberto
Benigni, Nicoletta Braschi, Mino Bellei, Carlo Giuffré, Peppe Barra |
| Länge: |
100 min |
Das fängt ja richtig gut an: Ein Holzscheit
fällt von einem Pferdewagen und hüpft dann völlig losgelöst durch die
liebevoll gestaltete Kulisse eines italienischen Dorfes, treibt dabei allerlei
Schabernack und landet schließlich vor der Tür des gutmütigen Gepettos.
Problematisch wird es nachdem dieser aus dem Stück Holz eine Puppe geschnitzt
hat, denn jetzt steht ganz plötzlich Roberto Benigni in voller Lebensgröße
vor dem alten Mann und behauptet Pinocchio zu sein.
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Nach seinem beeindruckenden
Werk "Das Leben ist
schön" kaspert sich Benigni wieder in allerschlimmster italienischer
Komödien-Tradition durch diesen Film. Dabei treibt er es mindestens
doppelt so arg wie Hans Clarin auf den schlimmsten "Pumuckl"-Hörspielkassetten.
Das ist besonders schade, denn ansonsten ist der Film eine sehr werkgetreue
Umsetzung von Carlo Collodis 1881 als Fortsetzung veröffentlichtem
Kinderbuchklassiker.
Immer wenn Benigni mal nicht im Mittelpunkt des Films steht (also volle 5
Minuten lang) ist zu sehen mit wie viel Liebe und Sorgfalt die Abenteuer
Pinocchios in phantasievolle Bilder umgesetzt wurden. Doch diese schönen
Momente halten nicht lange an, denn schon recht bald hüpft Benigni wieder ins
Bild und macht wie ein nerviges Kind alles mögliche um die Zuschauer auf sich
(und nur auf sich!) aufmerksam zu machen.
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