Hierzulande wurde
afrikanische Musik hauptsächlich als folkloristische Weltmusik verkauft, die
durch Verwässerungen und Verwestlichungen wie Paul Simons "Graceland"
und Disneys "König der Löwen" immer mal wieder eine gewisse
Popularität erfuhr. Es existiert jedoch auch eine eigene Popmusik in Afrika,
die dort meist in Form von Musikkassetten vermarktet wird.
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Im
islamischen Senegal verkauft sich Hip Hop immer noch schlechter
als die religiösen Reden von populären Marabouts, doch die Musik
ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Dies zeigt sich schon daran,
dass den großen Hip Hop-Bands Unsummen geboten wurden, damit sie
auf Wahlkampfveranstaltungen auftreten. Für die Integrität der Musiker
spricht, dass sie meistens ablehnten.
Der vorliegende Sampler enthält nun 16 Songs von 15 Bands, wobei
die Musik für sich, naja, ganz hübsch ist. Manchmal geht es schon
etwas schräg zu und auch immer mal wieder sind Ethno-Einflüsse spürbar.
Für diese Platte spricht jedoch in erster Linie die (wie immer bei
Trikont) sehr, sehr gute Aufmachung zu der auch ein informatives
24-seitiges Booklet gehört.
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