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Diese “ultimativen Hit-Collection“ beginnt dann auch gleich mit
den beiden wirklich ultimativen Hits, durch die die 25-jährige Alexandra
1967 schlagartig bekannt wurde. In “Mein Freund der Baum (ist tot, er fiel
im trüben Morgenrot)“ prangert sie, lange lange bevor das Wort
“Umweltschutz“ im allgemeinen Sprachschatz Aufnahme fand, den Raubbau an
der Natur an.
Ihr möglicherweise noch bekannteres Stück “Zigeunerjunge“ beschwört
wehmütige osteuropäische Romantik. Weitere sehr viel kitschigere und längst
vergessene Stücke auf der ersten CD weisen in eine ähnliche Richtung. Sie
tragen Titel wie “Das Lied der Taiga“, “Zwei Balalaikas“ oder “Klingt Musik
am Kaukasus“ und lassen vermuten, dass hier eine junge Sängerin auf ein
Klischee reduziert wurde und dies dann auch ausgiebig bedient.
Doch die zweite CD zeigt dass Alexandra, die 1942 als Doris Treitz
geboren wurde, doch eine ganze Menge mehr zu bieten hat. In den
nur zwei Jahren bis zu jenem tragischen Autounfall, bei dem auch
ihre Mutter starb, feierte sie auch internationale Erfolge. Sie
sang nicht nur in russisch, sondern auch in englisch und französisch,
trat mit Gilbert Becaud und Yves Montand auf. Ihr Stück “Illusionen“,
zu dem Udo Jürgens die Musik schrieb, wurde von der “Goldfinger“-Legende
Shirley Bassey aufgenommen und bildet den krönenden Abschluss
dieser abwechslungsreichen Doppel-CD.
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