In den
achtziger Jahren waren Manga und Anime in Deutschland noch gänzlich
unbekannt, doch Captain
Future und seine spacige Crew brausten wie ein frischer
Wind durch die Kinderzimmer. Die japanische Zeichentrickserie war
bei uns zweifelsohne sehr viel beliebter als in ihrem Ursprungsland,
was auch ganz zweifelsohne an der sorgfältigen ZDF-Bearbeitung
lag.
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Für die eutsche Ausstrahlung wurden die Episoden zwar meist
gekürzt, doch dafür mit neuer (und deutlich besserer)
Musik versehen. Diese stammte von Christian Bruhn, der zuvor schon
passende Musik für “Timm Thaler“ geschrieben hatte
und auch die japanischen Trickfilmserie “Sindbad“ und
“Alice im Wunderland“ mit neuen Klängen versah.
Bruhns unvergesslichen Melodien sind durchaus gleichwertig mit Peter
Thomas Musik zu "Raumpatrouille
Orion". Eine weitere Parallele zu "Orion"
ist übrigens der Einsatz der beiden Synchronsprecher Wolfgang
Völz (Otto) und Friedrich G. Beckhaus (Grag), die bereits in
"Raumpatrouille Orion" als Mario de Montio und Atan Shubashi
zu sehen waren.
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Die anhaltende Beliebtheit von Christian Bruhns Kompositionen belegt
jetzt ein Sampler namens “Captain Future Re-Animated“.
Dieser enthält 17 neue Abmischungen von Bruhns Soundtrack-Themen,
die Interpreten wie Balduin, Herr Stenzel oder C. Kent mal mehr
mal weniger respektvoll erledigten. Bruhns jedenfalls ist begeistert:
"...das hat sich gelohnt! Dankbar und beglückt lausche
ich den für mich gleichermaßen vertrauten wie neuen Klängen,
erstaunt darüber, was sich doch alles aus so einem Stückchen
Musik machen lässt, und glücklich darüber, dass so
viele hochbegabte Kollegen sich mit meinem Ur-Werk so intensiv beschäftigt
haben." Als Bonus enthält "Re-Animated" mit
“Captain Future 2000“ und “Zirkusmusik“
noch zwei Stücke enthalten, die auf der Soundtrack-CD fehlen.
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