John Powell
ist bisher eher durch seine Kompositionen zu Animationsfilmen wie
"Antz" oder "Shrek" aufgefallen.
Da er jedoch auch John Woos "Face
Off" mit aufpeitschender Musik vertont hatte, ist er für
einen Thriller wie "Die
Bourne Identität" ganz sicher keine schlechte Wahl.
Powell hat in London Musik studiert und spielte
dann in einer Konzept-Band im Rahmen von Multi-Media-Installationen. Zugang
zur Filmmusik fand er als Assistent von Hans Zimmer bei "Wolfsblut"
und Patrick Doyle bei "Das weiße Zauberpferd". Anschließend ging
er in die USA, arbeitete dort fürs Fernsehen und arrangierte die Songs für
den Zeichentrickfilm "Der Prinz von Ägypten".
Von Powell stammt auch der Soundtrack zu "Rat
Race". Während er hier recht eifrig bei Danny Elfman abkupferte,
erinnert seine Musik zu "Die Bourne Identität" eher an die
recht ungewöhnlichen Klänge mit denen Eric Serra den Bond-Film "GoldenEye"
versehen hatte. Doch nach mehrmaligen Anhören ist dann doch ein recht
eigenständiges Leitmotiv auszumachen zwischen dem (laut Plattenfirma
versprochenen) "Klangteppich aus Synthie-Klängen, trauriger Oboe
und geheimnisvollen Vocals".