Mit 150 Millionen
verkauften Tonträgern ist Mariah Carey die erfolgreichste Sängerin der 90er
Jahre. Nachdem sie sich vom Ex-Columbia-Manager und späteren Sony-Music-Boss
Tommy Mottola getrennt hat, nahm Mariah Carey erst einmal Schauspielunterricht.
Hierzu meint sie: "Ein bisschen ist das sicherlich auch wie Therapie".
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So ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn sie als erstes Werk für ihre
neue Plattenfirma Virgin (hier hat sie einen Wahnsinnsdeal über vier Platten
abgeschlossen) den Soundtrack zum irgendwann anlaufenden Film "Glitter"
präsentiert. Sie spielt hierin eine Disco-Königin der frühen 80er Jahre, die
schließlich den ganz großen Erfolg hat.
Die Discomusik hatte zwar eher in den späten 70er Jahren ihre größten
zweifelhaften Höhepunkte (Nightfeeeever, nightfeever, night, aha!) und ist
Gottundtechnoseidank weitestgehend ausgestorben. Zum Glück wird auf "Glitter"
die unsäglich Musik dieser freudlosen Schlaghosen und Monsterkragen-Ära nicht
1:1 nachgestellt, denn Frau Carey verwendet auch HipHop-Elemente. Disco setzt
sie eher als Stilmittel ein, um den Zuhörer kurz zu erschrecken und dann gleich
wieder mit ihrem Standart-Weichspüler-Programm in Sicherheit zu wiegen.
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