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Wladimir
Kaminer organisierte in der Berliner Kneipe "Kaffee Burger"
eine Veranstaltungsreihe "deren Aufgabe es war, das sehr
verbreitete Klischee von der sogenannten "russischen Seele"
zu vernichten. Diese schmierige "Russische Seele" -
eine typische deutsche Erfindung - ging uns schon lange auf den
Keks und machte meinen Landsleuten das Leben schwer." Hierzu
organisierte Kaminer auch eine "Russendisko", die in
Berlin einschlug wie eine Bombe.
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Wer sich nun die Beispiele aktueller russischer Rock´n Roll-Musik anhört,
denkt wirklich nicht mehr an Dr. Schiwago, Kalinka oder gar Iwan Rebroff.
Jeder Titel geht sofort ab, brennt sich, auch dank der ganz
selbstverständlich mit verarbeiteten Punk-, Zigeunermusik-, Ska- und
Klezmer-Elemente, sofort unvergesslich in den Hörgang und verbreitet
unverzüglich gute Laune.
Dabei war es für Wladimir Kaminer und Jurij Gurzhy gar nicht so leicht an
die Rechte für die Songs der 16 auf dieser CD vertretenen Kombos zu kommen.
Manche waren nur "an großen Auftritten in Las Vegas interessiert"
und andere wollen "ihre Seele wenn schon, dann nur für Milliarden
verkaufen". Doch die Mühe und Hartnäckigkeit hat sich voll ausgezahlt
durch einen Sampler der seinesgleichen sucht.
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Hier geht´s zur CD-Besprechung von “RussenSoul“
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